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Der Begriff „Feminismus“, zunächst synonym zu Frauenemanzipation verwendet, verbreitete sich Ende des 19. Jahrhunderts von Frankreich aus im Zuge der Frauenbewegungen in Europa und auf andere Kontinente. Heute hat er seinen festen Platz in Politik, Forschung, Popkultur. Antifeminismus, also Widerstände gegen feministische Forderungen und Errungenschaften, gibt es, seit es den Feminismus gibt. In manch aktuellen Debatten scheinen die Fronten von Antifeminismus und Feminismus zu verwischen. Ist „antifeministisch“ der richtige Begriff, wenn Frauenrechte strategisch und mit rassistischer Grundierung in Stellung gegen Migranten gebracht werden? Ist der heutige „Antigenderismus“ eine Spielart des Antifeminismus oder etwas Anderes? Und wie lässt sich das Zusammenwirken antifeministischer und feministischer Momente im sogenannten Postfeminismus der Medienkultur erklären?

Mit Beiträgen von Barbara Hollnad-Cunz, Rosalind Gill, Ilse Lenz, Imke Schmincke, Thomas Gesterkamp, Susanne Maurer

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