ZtG-Kolloquium: „Das wird man doch wohl noch sagen dürfen!“ Zum Stand der Anti-Political Correctness Bewegung in Deutschland

Datum & Uhrzeit: 7. Dez 2017 bis 8 Dez 2017, 00:00 Uhr
Veranstaltungsort: Humboldt Universität zu Berlin, Senatssaal » Wo ist das?

 

Hinter dem Ruf nach Rückkehr zur »Normalität« findet sich eine Vielzahl rechts-populistischer Forderungen wieder, die zunehmend an politischem wie gesellschaftlichem Gehör finden. Der Anti-PC Aktivismus vereint Kritiken an Themen wie Sexuelle Gewalt, Migration und Multikulturalismus, Queeren Lebensentwürfen sowie den Gender Studies. In der AfD scheint der bislang außerparlamentarische Protest seine demokratische Vertretung gefunden zu haben und verschafft sich spätestens mit dem Einzug in den Bundestag Zugang zu politischen Entscheidungsprozessen.

Der Begriff der ›Politischen Korrektheit‹ tauchte zunächst als US-Import in Feuilletons im Deutschland der 1990er Jahre auf und diente hierbei vor allem antifeministischen und rassistischen Ressentiments. Um die Diskurse der Politischen Korrektheit, konkret deren Entwicklung sowie deren vergangene und aktuelle Themen zu betrachten, haben wir Wissenschaftler_innen und Aktivist_innen unterschiedlicher Gebiete zusammengebracht, die transdisziplinäre Perspektiven auf Angriffe gegen die Gender Studies und feministische Bewegungen als auch auf antirassistische Theorien und Aktivismus diskutieren werden.

Mit Beiträgen von: AnouchK, Maisha Auma, Biplab Basu, Jana Cattien, Bozena Choluj, Stephan
Goertz, Katrin Kämpf, Pum Kommattam, Johanna Mohrfeldt, Mona Motakef, Kerstin Palm, Katharina Pühl, Patricia Purtschert, Eva Redecker, Emilia Roig, Julia Teschlade, Vanessa Thompson, Paula Villa und Christine Wimbauer.

Programm und weitere Infos unter: https://www.gender.hu-berlin.de/de/veranstaltungen/gender-kolloquien/anti-political-correctness

Anmeldung erbeten bis zum 30. November 2017: https://www.gender.hu-berlin.de/de/veranstaltungen/gender-kolloquien/anti-political-correctness/anmeldung

 

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