Monika Windisch: Behinderung – Geschlecht – soziale Ungleichheit. Intersektionelle Perspektiven

 

„Wie kann eine intersektionelle Perspektive zu einem besseren Verständnis des Zusammenspiels von sozialer Ungleichheit, Behinderung und Geschlecht beitragen und welche, vor allem auch politisch relevanten Anknüpfungspunkte erzeugt ein Querlesen der entsprechenden politischen, rechtlichen wie sozialwissenschaftlichen Debatten hierzu? Mit ihrer Monographie „Behinderung, Geschlecht, soziale Ungleichheit. Intersektionelle Perspektiven“ geht Monika Windisch diesen Fragen nach und bietet en passant eine umfassende Zusammenschau zentraler sozialwissenschaftlicher Diskurse sowie rechtlicher wie gesellschaftspolitischer Entwicklungen in den entsprechenden Feldern – wobei der Topos Behinderung die zentrale Referenzgröße der drei Themen darstellt. Auch wenn die Forderung nach einer intersektionellen Perspektive nun schon seit einigen Jahren gestellt wird, finden die Diskussionen, so zeigt Windisch auf, in den Disability Studies wie der Geschlechterforschung sowie in sozialwissenschaftlicher Forschung zu sozialer Ungleichheit noch erstaunlich getrennt voneinander statt. An dieser forschungsprogrammatischen Lücke setzt die Autorin an, und es gelingt ihr überzeugend und mit einer angemessenen Tiefe auf die unterschiedlichen Diskussions- und Theoriestränge einzugehen, aber auch aufscheinende Homogenisierungs-Tendenzen in den entsprechenden Debatten zu problematisieren.“ (Beginn der Rezension von Martina Klausner, vollständig unter http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-23981)

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