CfP: Die Rechte der Frauen 1791 – 1866 – 2016

 

CfP für die 23. Louise-Otto-Peters-Tag am 21./22. Oktober 2016 in Leipzig:

Die Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e. V. führt seit 1993 jährlich den Louise-Otto-Peters-Tag durch, dessen Spezifikum es ist, ausgehend von einem für das Leben und Wirken von Louise Otto-Peters relevanten Thema den Blick zu schärfen für die Gegenwart hin zu der Frage: Wo stehen wir heute?

Vor 225 Jahren forderte Olympe de Gouges (1748-1793) in ihrer „Déclaration des droits de la Femme et de la Citoyenne“ Bürgerrechte auch für Frauen. Und vor 150 Jahren veröffentlichte Louise Otto (1819-1895) ihre Gedanken zum „Recht der Frauen auf Erwerb“.  Vor diesem Hintergrund erinnert der 23. Louise-Otto-Peters-Tag 2016 an diese bahnbrechenden Schriften, fragt  nach den Rechten von Frauen heute und bezieht Themen und Forderungen ein, die stärkere aktuell-politische Züge haben: Flucht und Vertreibung, Integration und Neubeginn.

Der Gegenstand lässt sich sehr gut mit dem intersektionalen Forschungsansatz verbinden. Und er lässt sich öffnen über die geschichtswissenschaftliche Betrachtung hinaus in andere Disziplinen, wie z. B. Literatur, Kommunikations- und Medienwissenschaft, Kunst- und Kulturwissenschaft, Philosophie, Theologie, Rechts- und Politikwissenschaft, Soziologie, Pädagogik. Was hat sich im Laufe von 225 Jahren hinsichtlich Frauen*- und Bürger_innenrechten getan? Wo genau enden Menschenrechte und beginnen Rechte, die Differenzen betonen und zugleich schützen wollen?

Die Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e. V. ruft Forschende und Wissenschaftler_innen auf, einen kritischen Blick auf die Jubiläumsschriften zu werfen und Bilanz zu ziehen. Ideen und/oder Abstracts für Vorträge richten Sie bitte bis zum 15. Juli 2016 an die Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e. V., Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig, info@lopleipzig.de. Telefonische Rückfragen sind unter 0341/58151522 möglich.